Reformaction

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1 - Deine These für die Kirche


1517 schlug Luther seine berühmten „95 Thesen“ an – der Startpunkt für die Reformation. Diese brachte Erneuerung in die Kirche, Veränderung in die Gesellschaft und die Bibel zu den Leuten. Viele von Luthers Thesen von damals können wir heute nicht mehr verstehen – sie waren eine Reaktion auf damalige Missstände in Kirche und Gesellschaft. Und gerade deshalb sorgten sie für ganz viel «Action» in der Bevölkerung und den Chefetagen der damaligen Zeit.

Wie lautet deine These für unsere Zeit? Was ist deine Botschaft an die Kirche von heute? Was sollten wir uns als Christen für unsere Zeit und für die Zukunft auf die Fahne und ins Herz schreiben? Was gilt es neu zu entdecken? Lass uns deine These(n) hören!

So geht es
  1. Tauche ein in die Bibel und lass dich von ihr inspirieren. Vor 500 Jahren haben Luther, Calvin und Co inspiriert von der Bibel eine Revolution losgetreten. Genau so möchte auch Gott dich beim Lesen der Bibel inspirieren und seine Botschaft für unsere Zeit aufzeigen.
  2. Tausche mit deinen Freunden darüber aus. Inspiration von «Oben» erfolgt oft in Gemeinschaft mit anderen Christen. Setze dich zusammen in deiner Konfirmandenklasse, mit deiner Kleingruppe, in deinem Jugendgottesdienst und finde so heraus, was deine Message sein könnte.
  3. Arbeite mit den 40 Themen. Im Vorfeld des Reformationsjubiläums haben bereits viele Leute sich damit auseinandergesetzt, was Gott uns für unsere Zeit sagen will. Schau dir die «40 Themen» unter folgendem Link an, lies die dazugehörigen Bibeltexte oder Lass dich unter diesem Link von Thesen anderer Leute inspirieren.
  4. Deine These(n) kannst du zum Beispiel in Form eines Textes, eines gestalteten Plakates oder eines Videos uns zukommen lassen. Eingabeschluss ist der 30. September 2017. Im Vorfeld des Festivals werden wir einzelne Thesen bereits auf Facebook, Instagram oder über unsere Internetseite publizieren. Am Festival werden die Thesen im Rahmen einer Ausstellung präsentiert, einzelne Thesen können sogar Einzug ins Programm finden.

Folgende Informationen brauchen wir von dir:
Name, Vorname, Adresse, Emailadresse

Kontakt zum Einreichen deiner Thesen:
Per Email:    partizipation@reformaction.ch
Per Post: Reformaction-Backoffice, c/o Bibellesebund Schweiz, Industriestrasse 1, 8404 Winterthur

2 - Dein Gebet an Gott


Neben der Rückbesinnung auf die Bibel als Wort Gottes entsprang aus der Reformation auch eine Bewegung, welche die persönliche Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott in den Mittelpunkt stellte. Das war nichts Neues – schon in der Bibel finden wir massenweise Texte wo Menschen ganz persönlich mit Gott in Kontakt treten im Gebet. Beten heisst mit Gott reden. Das Buch der Psalmen zum Beispiel ist ein Buch voller persönlicher Gespräche mit Gott. Im Gebet bringen wir unsere Beziehung zu Gott zum Ausdruck. Im Gebet geht es nicht einfach darum, Gott zu bewegen. Viel wichtiger ist, dass wir durch das Gebet von Gott bewegt und beschenkt werden. Er schenkt uns seine Sicht über uns und unsere Fragen.

Deine Gebete stehen am Anfang unseres Festivals. Im Rahmen der Nacht der Lichter vom Freitagabend wollen wir deinen Gebeten einen besonderen Platz geben. Eingabeschluss für dein Beitrag ist der 15. Oktober 2017.

So geht es
  1. Lass dich von der Bibel inspirieren. Zum Beispiel indem du im Buch der Gebete – den Psalmen liest. Oder indem du nachschlägst wie Jesus seine Jünger beten lehrte (das «Unser Vater» in Matthäus 6,9-13). Oder wie seine Jünger beteten (Apostelgeschichte 4,23-31). Es gibt ganz verschiedene Formen des Gebets, zum Beispiel:
    • Bekenntnis: Wir bekennen unsere Schuld vor Gott und vor Menschen.
    • Anbetung: Wir stehen staunend vor Gott und sagen ihm, was wir für ihn empfinden.
    • Loben: Wir singen und rühmen Gottes Werke und seine Liebe zu uns Menschen.
    • Danken: Wir sagen „Danke“ für alles, was Gott uns gegeben hat.
    • Bitten: Wir sagen Gott unsere Wünsche und Bedürfnisse.
    • Fürbitte: Wir sagen Gott die Not von anderen Menschen und bitten ihn um Hilfe.
    • Segnen: Wir wünschen und sagen gute Dinge für unsere Mitmenschen.
    • Klagen: Anstatt vor uns hin zu jammern, sagen wir Gott, was uns bewegt und legen es bei ihm ab. Manchmal beruhigt Gott den Sturm und manchmal lässt er den Sturm toben und beruhigt sein Kind.
  2. Überlege dir was du Gott ganz persönlich sagen möchtest und schreibe auf. Einfach, ungefiltert, ehrlich. Gott braucht nicht unsere perfekten Sätze, sondern wir können so wie wir sind uns ihm nähern.
  3. Gib deinem Gebet einen letzten «Schliff». Vielleicht findest du eine Form wie sich dein Gebet reimen kann? Vielleicht kannst du noch kürzen – oder eben gerade nicht?

Folgende Informationen brauchen wir von dir:
Name, Vorname, Adresse, Emailadresse

Kontakt zum Einreichen von Gebeten:
Per Email:    partizipation@reformaction.ch
Per Post: Reformaction-Backoffice, c/o Bibellesebund Schweiz, Industriestrasse 1, 8404 Winterthur